5 Gründe, warum wir Infos und Maßnahmen zu Corona kritisch sehen sollten

German only – dieser Beitrag erscheint vorerst nur auf Deutsch

2020 ist ja eigentlich eine schöne Zahl. Eigentlich. Dieses Jahr hat seine Ereignisse nicht verdient. Es hätte auch ein ganz anderes Jahr werden können. Doch erst einmal der Reihe nach.

Ich denke, jeder weiß, wovon ich rede. COVID 19. DAS omnipräsente Thema, welches in reißerischen Großbuchstaben jede Internetseite, jede Zeitung, jede Bustüre ziert.

Wegen „unserer Gesundheit“ wurde das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben weltweit für mehrere Wochen lahmgelegt. Wer das alles auch nur ein bisschen merkwürdig findet, wird schnell als Verschwörungstheoretiker bezeichnet. Dabei gibt es genug Gründe, zu zweifeln. Und das ist wichtig. Dieser Artikel soll aber nicht nur kritisieren, sondern auch eine Möglichkeit für einen anderen Umgang mit einem neuen Phänomen aufzeigen.

1.Gesundheit und Nächstenliebe sind bloßes Framing

„Wir müssen die alte und schwache Bevölkerung schützen.“ „Wir müssen zusammenhalten.“ etc. sind nur einige der Botschaften, die uns mittlerweile Tag für Tag eingetrichtert werden. Das sind Totschlagargumente, gegen die man kaum etwas entgegnen kann. Doch sehen wir uns einmal deren Gehalt an. Wir haben und hatten schon viele Erreger, die vornehmlich bereits geschwächten Personen gefährlich werden, etwa multiresistente Keime aus Krankenhäusern. Dagegen wird nichts Besonderes unternommen, obwohl auch an multiresistenten Keimen vorsichtig geschätzt 700 000 Menschen weltweit pro Jahr sterben[1].

Jede Sekunde stirbt ein Mensch an den Folgen von Unterernährung, das sind 31.556.952 Menschen im Jahr. Haben wir nicht auch die moralische Verpflichtung, müssen wir nicht auch alles tun, um sie vor dem Tod zu bewahren?

Müssen wir nicht auch den Klimawandel stoppen, um die 300 000 Menschen zu retten, die jährlich dadurch sterben[2]? Deren Zahl wird in den kommenden Jahren vermutlich noch ansteigen. Und was ist mit den rund 4,5 Millionen Menschen, die den Folgen der Luftverschmutzung erliegen[3]? Wir könnten sie schützen, wenn wir sinnvoller konsumieren, das Auto stehenlassen und strengere Richtlinien für die Industrie erlassen.

Wir tun es aber nicht. Mit all diesen Dingen, mit nicht nachhaltiger Landwirtschaft, Flügen, spritfressenden Autos im Straßenverkehr hören wir nicht auf. Denn damit lässt sich Geld verdienen. Es ist wichtig für unsere Wirtschaft. Das ist nicht gut für unsere Zukunft.

Es ist allerdings Fakt, dass große Teile unserer Welt und unseres Wirtschaftssystems auf diesem Prinzip bauen. Warum sollten führende Politiker nun plötzlich anders handeln und Nächstenliebe über unser Wirtschaftsinteressen stellen? Gesundheit und Nächstenliebe sind bloße überdeckende Framings, um Maßnahmen verständlich für Otto Normalbürger zu machen und ihn davon zu überzeugen, dass das ganze Tohuwabohu aus sozialen und moralischen Gründen sinnvoll ist.

Was steckt wirklich hinter Corona? Ich weiß es nicht. Verschwörungstheorien wie „Die Illuminati oder Bill Gates wollen die Weltherrschaft an sich reißen“ überzeugen mich nicht. Vermutlich sind es gigantische, trilliardenschwere und hochkomplexe wirtschaftliche und politische Interessen, die leider noch niemand vollständig aufgedeckt hat.

2. Wer testet, der findet

Testen, testen testen sagen sämtliche Politiker. Über PCR Tests streiten sich die Kommentatoren in den Foren, die noch Kommentare von Bürgern erlauben, die dem System nicht glauben. Laut Medizin sind sie verlässlich. Darüber werde ich nichts weiter ausführen, da ich kein Mediziner bin.

Sehen wir mal, was Drosten (2014) zu PCR-Tests sagt: „…die Methode ist so empfindlich, dass sie ein einzelnes Erbmolekül dieses Virus nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger zum Beispiel bei einer Krankenschwester mal eben einen Tag lang über die Nasenschleimhaut huscht, ohne dass sie erkrankt oder sonst irgendetwas davon bemerkt, dann ist sie plötzlich ein Mers-Fall. Wo zuvor Todkranke gemeldet wurden, sind nun plötzlich milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind, in der Meldestatistik enthalten. Auch so ließe sich die Explosion der Fallzahlen in Saudi-Arabien erklären.“[4][5]

2020 sagt der Mann das genaue Gegenteil. Die Instrumentalisierung dieser Tests und der sich daraus ergebenden Zahlen ist in diesem Kontext durchaus bemerkenswert. „1234 neue positiv auf C getestet.“ titulieren Zeitungen jeden Tag. Positiv getestet, wohlgemerkt. Nicht erkrankt. In manchen Ländern muss man auch nach wiederholten negativen Tests noch eingesperrt werden (offizielle Bezeichnung: Quarantäne). Warum das denn, wenn der Test doch so verlässlich ist?

Es sollte uns nachdenklich stimmen, wie unterschiedlich diese Tests eingestuft werden und wie ihre Wirkungskraft als allumfassender Indikator in allen Medien täglich aufscheint.

3. Maßnahmen sind sehr zweifelhaft bzw. „Krieg gegen Corona

„Das Virus macht keinen Urlaub“ grinsen (bzw. starren uns Menschen mit angstvoll aufgerissenen Augen von Plakaten der Regierung an. Wir befinden uns offensichtlich in einem Krieg – gegen eine Krankheit. Diese Rhetorik ist überaus interessant angesichts der Tatsache, dass es völlig verfehlt ist hier von einem Krieg zu sprechen. Ein Virus ist eine Sache, keine feindliche Armee, die Schusswaffen und Atombomben besitzt. Daher können wir rein definitionsgemäß nicht dagegen kämpfen – außer wir schießen so wie jetzt mit Kanonen auf Spatzen.

Der Mensch meint gemeinhin, er kann alles kontrollieren. Atomkraft, Gentechnik, die Klimaerwärmung. Sad, but not true. Bei der Klimaerwärmung könnte es noch klappen, wenn wir uns beeilen und endlich entschlossen handeln, um unsere Emissionen nachhaltig zu verringern. Doch wir sollten uns von dem Gedanken verabschieden, ein Virus zu kontrollieren. Selbst wenn wir einen Staat komplett „frei“ von Corona bekommen, braucht nur ein positiver Einzureisen, und das ganze geht von vorne los. Es ist genau dasselbe wie mit Erkältungen, Grippe und AIDS.

Es ist verfehlt, von dem Krieg gegen Corona zu sprechen. Corona ist ein Erreger, mit dem wir leben können und müssen. Und das, ohne unser Leben deswegen auf den Kopf zu stellen. Es wird nichts besser, wenn wir uns angsterfüllt in unserem Haus verkriechen, Klopapiervorräte bunkern und unsere Wohnung nur noch zu „dringend notwendigen Zwecken“ verlassen.

4. Instrumentalisierung der Maßnahmen – die Maske

Die Maske ist eines der leidigsten Symbole in dieser Debatte und ein besonders rote Tuch für mich sowie viele weitere Menschen. Die Maske hat zwar zweifelhafte Wirksamkeit, vor allem angesichts der Tatsache, wie viele Menschen sie verwenden. Auf den Kopf, unters Kinn gezogen oder mal schnell in die Tasche gesteckt – wenn wirklich gefährlich Viren drauf sind, verteilen sie sich sowieso überall. Die Maske erzeugt ein ständiges Gefühl der Gefahr und Angst und behindert die normale Mimik des Menschen. Als solche ist sie ein besonders wichtiges Instrument, um die drohende Gefahr abzubilden, der wir angeblich permanent ausgesetzt sind.

Statistiken zeigen, dass der Virus nicht verschwindet, nur weil Menschen nur noch mit Masken aus dem Haus gehen. Die Maske ist eher ein Symbol dafür, dass die „Gefahr noch da ist“, wie sich unsere Politiker ausdrücken. Interessant. Für irgendjemanden außer die Maskenproduzenten scheint die Geschichte sehr wichtig zu sein. Die Meinungen weltweiter Institutionen und Regierungen änderten sich in Wochenschnelle. Das der Grund dafür die Gesundheit von Menschen ist, ist angesichts der Umstände anzuzweifeln. Die Maskenpflicht wird in vielen Ländern komplett ad absurdum geführt bspw. in Italien und Singapur – Masken draußen tragen. Geht’s noch?

Für alle, die an die Wirksamkeit glauben. Standardgemäß müssen OP-Masken sauber angelegt werden, dicht am Gesicht anliegen, nicht angefasst werden und nach 2 Stunden in dicht schließenden Behältern entsorgt werden. Wer geht so mit der Maske um? Ich hoffe, Menschen in Spitälern, wo der Mundschutz in gewissen Situationen seinen berechtigten Platz hat. Abgesehen davon braucht so etwas niemand zu tun.

5. Wirtschaftskrise – ist doch gut für die Umwelt, oder?

Corona corona corona. Das ist alles, was die Medien in den letzten Monaten von sich geben. Etwas neues kommt in letzter Zeit ebenfalls auf. Die Wirtschaftskrise 2020. Man sagt, Corona sei an der Krise schuld. Das stimmt nicht. Die Maßnahmen sind es. Die Krise hat durch die Maßnahmen begonnen und nun, da sie da ist, wird sie kräftig beschleunigt und befeuert. Das ist sehr interessant. Bereits vor Corona war das Wirtschaftssystem an einem gelinde gesagt einzigartigen Punkt. Die Zinsen sind gegen 0, die Menschen in Industrienationen wie DACH übersättigt, das Wachstum wollte in vielen Ländern nicht mehr so richtig abheben. Was tut man? Man braucht ein Ereignis, um das System crashen zu lassen.

Eine nachhaltige Transformation wäre wünschenswerter als so eine ad-hoc Krise, in der Millionen Menschen ihre Jobs verlieren, Unternehmen in Konkurs gehen und der Rebound-Effekt sowie der ganze Abfall, der durch die Wegwerf-„Hygiene“-Produkte entsteht, die positiven Effekte verkleinert. Zudem geschehen Veränderungen in diesen Zeiten nicht durch Einsicht, sondern durch Angst und Vorschriften. Menschen fliegen nicht mehr Übers Wochenende nach London, weil sie Angst vor dem Virus und vor Quarantäne haben, nicht weil sie einsehen, dass häufige Kurztrips schlecht für die Umwelt sind. Zu erwarten ist jedenfalls ein gigantischer Rebound-Effekt, wenn das Tohuwabohu aufhört.

Nachhaltiger Wandel muss durch Einsicht geschehen, nicht durch Angst!

Eine neue Anschauung

Wir müssen Corona nicht als tödliche Seuche sehen. Das wäre angesichts der Mortalitätsrate überaus verfehlt. Wichtig ist, dass wir uns nicht zu sehr auf Corona konzentrieren, sondern eher auf das, was wir nicht sehen und über das nicht berichtet wird. Es geht hier um vieles. Aber ganz sicher nicht um unsere Gesundheit. Es ist lediglich eine geschickte Message, die uns die Medien einflößen.

Nachhaltiger wird die Welt dadurch auch nicht. Doch der Wandel kann in jedem einzelnen von uns stattfinden, zu jedem Zeitpunkt. Es reicht schon, wenn du heute beim Joggen ein paar Papierchen aufhebst und statt Take-Away einfach mal Containern gehst. In diesem Sinne möchte ich den Artikel mit einer positiven Message beschließen.

Zudem: Bleibt wach. Hinterfragt, was die Medien euch liefern. Und verbreitet keine Angst, denn dadurch werden wir keine positiven Veränderungen in dieser Welt erziehen.

So, das musste raus. Zu Punkt 3 werde ich in der kommenden Woche nochmals einen Artikel veröffentlichen, bevor ich mit meiner nächsten Serie zum Thema Avocados beginne.


[1] https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/97573/Weltweit-700-000-Tote-im-Jahr-durch-Antibiotikaresistenzen

[2] https://www.zeit.de/online/2009/23/klimawandel-tote-studie

[3] https://science.orf.at/v2/stories/2998598/

[4] https://www.wiwo.de/technologie/forschung/virologe-drosten-im-gespraech-2014-die-who-kann-nur-empfehlungen-aussprechen/9903228-2.html

[5] https://www.tagesschau.de/faktenfinder/drosten-pcr-test-101.html

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